oder
Die letzte
aller möglichen Welten
Candide
Candide
oder
Die letzte aller möglichen Welten
»Das Leben ist das pure Glück! Man sollte den ganzen Tag nur tanzen!«, so erscheint es zumindest Candide auf Thunder-then-tronck, der besten aller möglichen Welten. Doch schnell muss der naive und illegitime Neffe des Barons feststellen, dass das Leben nicht nur einfach ist.
Der Krieg überrollt das Schloss, die Hofgesellschaft wird zerhackt und Candide muss fliehen. So beginnt für ihn eine abenteuerliche Reise durch die unterschiedlichsten Utopien und Vorstellungen von Glückseligkeit. An seiner Seite, wenn auch widerwillig, sein Diener Cacambo, der das alles ganz anders sieht.


CANDIDE verdreht die satirische Novelle von Docteur Ralph alias Voltaire und stellt die Frage in den Raum, ob das absurde Ineinander aktueller wie vergangener Lebensphilosophien Ursache dafür sein könnte, dass unsere die vielleicht letzte aller möglichen Welten ist.

Die Bearbeitung von Dietzmeyer/Neueder bricht mit der sarkastischen Brutalität der Vorlage und schöpft das komödiantische und rhythmische Potenzial von Candides grotesker Reise nach Eldorado aus.
Ein spielerisches Abenteuer durch vier Weltbilder, getragen von der musikalischen Umsetzung des Leipziger Popmusikers LOT.



»Auf Körperlichkeit setzt die ganze Inszenierung. […] Absolut in die Vollen geht diese Inszenierung und die Zurückhaltung von jeder Zurückhaltung geht auf. […] Timing, Dramaturgie und Einschläge der Regieeinfälle stimmen. [...] Der dynamische Ausnahmezustand, der diese beste aller möglichen Welten in die letzte, ja: das Letzte verwandelt, entfesselt einen mitreißenden Sog.«
(Nachtkritik)

»Man kann bei [Candide] einfach zwei Stunden lang wunderbaren Spaß haben: sich an Spielwitz, atemraubenden Dialogen, im besten Sinne eingängiger Musik und einer temporeichen Geschichte voller Intrigen erfreuen. Oder man konzentriert sich auf die Denkmodelle, über die die Figuren pausenlos streiten.«
(Leipziger Volkszeitung)
SPIELTERMINE

Diese Produktion pausiert derzeit.


Eine Produktion von
Compania Sincara

In Koproduktion mit den
Cammerspielen Leipzig

Es spielen
Lola Dockhorn
Anuschka Jokisch
Philipp Nerlich
Eric Schellenberger
Christian Strobl
Marie Wolff
Karsten Zahn

Komposition
Lothar Hansen

Musik
Johannes Golchert

Regie & Text
Rico Dietzmeyer

Projektleitung
Dorothea U. Wagner

Maskenbau
Martin Graf
Franziska E. Schubert

Bühnen- & Objektbau
Lisa-Maria Totzke

Kostümdesign
Henrike K. Fischer

Regieassistenz
Martin Graf
Christoph Püngel

Dramaturgie
Sina Neueder

Licht
Christoph Püngel

Assistenz Bühnenbau
Philipp Rumler

Kostümassistenz
Margarete Kiss


PREMIERE
20.07.2016, galerie KUB, Cammerspiele Leipzig